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Berns neues Jugendparlament soll verfassungswidrig sein

Der Stadtrat hat ein Jugendparlament eingeführt. Die SVP opponiert weiter.

Marigona Isufi kämpfte für ein Parlament, dem sie nicht angehören darf.
Marigona Isufi kämpfte für ein Parlament, dem sie nicht angehören darf.
Franziska Rothenbühler

Marigona Isufi sass spät am Donnerstagabend auf der Tribüne im Stadtrat und wunderte sich. Als die Berner Parlamentarier am Donnerstag in der zweiten Lesung über die Einführung des Jugendparlaments debattierten, dauerte dies knapp drei Stunden, obwohl sich der Rat am Ende klar mit 54 zu 10 Stimmen für das neue Jugendparlament aussprach. Die 22-Jährige Marigona Isufi ist seit vielen Jahren politisch aktiv. Zwar nicht als Politikerin einer Partei, aber als Politikerin für Projekte und Anliegen von Kindern und Jugendlichen, wie sie sagt. Zuerst war Isufi im Kinderparlament dabei. Mit 14 Jahren kämpfte sie für einen Jugendrat in Bern, welchen sie zwei Jahre später mitgründete. Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen hat sie sich in all den Jahren in ihrer Freizeit für Projekte wie easyvote.ch oder beim Nachtlebenkonzept Berns bei der Vernehmlassung engagiert.

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