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Bernjurassischer Rat gibt sich gute Noten

Der Bernjurassische Rat wehrt sich für seine Haut: im Schlussbericht zur Lösung der Jurafrage würden seine Rolle und sein Potenzial unterschätzt, bemängelte das Gremium am Montag vor den Medien in Tavannes.

Die Interjurassische Versammlung hat 2009 in ihrem Schlussbericht zwei Wege skziiert. Der eine sieht einen neuen Kanton vor, gebildet aus dem heutigen Kanton Jura und dem Berner Jura. Der andere will einen sogenannten Status quo plus. Das heisst, der Berner Jura bleibt beim Kanton Bern, erhält aber noch weiter gehende Kompetenzen.

Einen dritten Weg, nämlich die jetzige Situaiton mit dem Bernjurassischen Rat unverändert zu belassen, sei im Schlussbericht als nicht zufriedenstellend verworfen worden. Eine eingehende Analyse des Wirkens des Bernjurassischen Rates habe man dabei aber nicht vorgenommen, bemängelte Ratspräsident Francis Daetwyler.

Gute Noten

Daetwyler gibt dem Rat denn auch gute Noten für sein bisheriges Wirken. Der Bernjurassische Rat existiert seit 2006. Er ist eine Art 24-köpfiges Regionalparlament mit gewissen Kompetenzen.

Der Rat wird bis im Mai 2011 der Berner Kantonsregierung darlegen, welcher Weg den Erwartungen der Bevölkerung am ehesten entspricht und ob sich das Volk in einer Abstimmung zur Zukunft der Region soll äussern können.

SDA/vh

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