Berner Stadtrat war 2017 fleissig

Das Berner Stadtparlament klopft sich selber auf die Schulter: Im 2017 haben die 80 Stadträtinnen und Stadträte insgesamt 442 Geschäfte behandelt.

Der Stadtrat konnte wegen Umbauarbeiten im Rathaus während zwei Monaten nicht tagen. Trotzdem wurde der Dossierberg kleiner.

Der Stadtrat konnte wegen Umbauarbeiten im Rathaus während zwei Monaten nicht tagen. Trotzdem wurde der Dossierberg kleiner. Bild: Adrian Moser

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Von den behandelten Geschäften waren über die Hälfte Vorstösse. Doch auch zahlreiche Sachgeschäfte wurden erledigt. Unter Dach und Fach gebracht wurden beispielsweise die Revisionen des Personalvorsorgereglements oder des Taxireglements. Es ist nur unbedeutend weniger als im Vorjahr, trotz zweimonatiger Zwangspause wegen Umbauarbeiten im Rathaus.

Für das Tram Bern-Ostermundigen, die Erneuerung der Schulinformation und die Sanierung von Schul- und Sportanlagen sprach das Parlament Kredite. Dazu kam ausserdem die Verabschiedung des Budgets 2018.

Namentlich bei den Sachgeschäften konnte der Rat die Geschäftslast nach eigenen Angaben deutlich verringern. Aktuell sind noch 258 Geschäfte hängig, 19 Sachgeschäfte und 239 Vorstösse, wie das Ratssekretariat am Mittwoch mitteilte.

Bei der Vorstosslast sieht das Parlament einen Silberstreifen am Horizont. Wie im vergangenen Jahr wurden auch 2017 etwas weniger Vorstösse eingereicht als behandelt. Hält dieser Trend weiter an, kann der Rat mittel- und längerfristig mit einer Reduktion der hängigen Geschäfte rechnen. (net/sda)

Erstellt: 13.12.2017, 16:22 Uhr

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