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Berner Stadtrat schreibt SRG einen Brief

Der Berner Stadtrat ist fast unisono für Erhalt des Radiostudios in Bern.

Der Berner Stadtrat will, dass das Radiostudio in Bern bleibt.
Der Berner Stadtrat will, dass das Radiostudio in Bern bleibt.
Adrian Moser

Sieben von acht Fraktionen des Berner Stadtrats sowie die Stadtratspräsidentin fordern den Erhalt des Radiostudios Bern. Das schreiben sie in einem am Freitag veröffentlichten Brief an den Verwaltungsrat der SRG.

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner weisen im Brief auf den hohen Nein-Stimmenanteil zur No-Billag-Initiative in der Stadt Bern hin. Die Abstimmung zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren fand im März statt. 84,5 Prozent der Stadtberner sagten Nein.

Dieses Abstimmungsresultat sei «ein Bekenntnis zum Radio» gewesen, steht im Brief an die SRG. Deren Idee, die Informationsabteilungen des Radios in Zürich zu zentralisieren, entspreche nicht der Service-public-Philosophie, steht im Brief der Stadtratsmitglieder weiter.

Nicht unterzeichnet hat den Brief die GLP/JGLP-Fraktion. Vize-Fraktionschef Claude Grosjean sagte auf Anfrage, die Fraktion sei sich nicht einig gewesen. Deshalb habe sie nicht unterschrieben. Ein Teil der Mitglieder sage, das Radiostudio müsse in Bern bleiben. Der andere Teil stelle sich auf den Standpunkt, die SRG müsse sparen. Nun gebe es einen Vorschlag. Es sei nicht angebracht, sich in die unternehmerischen Entscheide der SRG einzumischen.

(SDA)

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