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Berner solidarisieren sich mit Brüssel

Die Bombenanschläge gehen Bernerinnen und Bernern nahe. Der Gemeinderat findet klare Worte gegen den Terror.

Fahne auf Halbmast: Bern trauert mit Brüssel.
Fahne auf Halbmast: Bern trauert mit Brüssel.
Keystone

Während in Brüssel Menschen mit Spontandemonstrationen ihre Betroffenheit bekunden, gingen auch bei der belgischen Botschaft in Bern zahlreiche Mails und Telefonanrufe von schockierten Bürgern ein. «Wir haben viele Mitteilungen erhalten, in denen Menschen ihre Sympathie und Unterstützung für Belgien äusserten. Das tut gut», so ein Sprecher der belgischen Botschaft. Weiter seien diverse Blumensträusse bei der Landesvertretung an der Berner Weltpoststrasse abgegeben worden. Die Botschaft hat ein Kondolenzbuch aufgelegt. Am Mittwochnachmittag hat darin auch Bundespräsident Johnann Schneider-Amman sein Beileid bekundet.

Berner Muslime bestürzt

Die Berner Stadtregierung zeigt sich ebenfalls bestürzt über die Bombenanschläge. «Unsere Gedanken sind bei den Todesopfern, den Verletzten und deren Angehörigen», schreibt der Gemeinderat in einer Mitteilung. Die Anschläge seien eine feige, barbarische Tat gegen die Zivilbevölkerung und ein abscheulicher Angriff auf die Grundwerte einer offenen Gesellschaft.

Ebenso schockiert äussern sich Berner Muslimverbände. «Es ist sehr traurig, dass im Namen des Islams solche Attentate wie in Brüssel verübt werden. Wir verurteilen dies aufs Schärfste und distanzieren uns mit aller Deutlichkeit davon», so Abdul Wahab Tayyab, Imam von Ahmadiyya Muslim Jammat Region Bern. Der Islam rechtfertige unter keinen Umständen Mord und Terror.

Nach den Terroranschlägen von Paris im November patrouillierten im Bahnhof Bern Polizisten mit Maschinenpistolen. Bei vielen Passanten löste der Ausnahmezustand damals allerdings eher ein Gefühl von Angst als Sicherheit aus. Sogar Stadtpräsident Alexander Tschäppät kritisierte das Aufgebot als «übertrieben». Ein Augenschein im Bahnhof Bern zeigte am Mittwoch, dass die Polizei am Tag nach dem Blutbad in Brüssel ihre Präsenz nicht sichtbar erhöht hat. Ob dies tatsächlich so ist, will die Polizei nicht kommentieren. Die Informationslage zu den Ereignissen in Brüssel werde verfolgt, heisst es auf Anfrage

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