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Berner Ratspräsidium schlägt Alarm: «Wir kommen mit den Geschäften nicht durch»

Laut Stadtratspräsidentin Ursula Marti (SP) müssen Massnahmen ergriffen werden, um die Effizienz des Ratsbetriebs zu steigern.

Möchte den Stau bei den zu behandelnden Geschäften nicht einfach hinnehmen: Ursula Marti (SP), Präsidentin des Berner Stadtrates.
Möchte den Stau bei den zu behandelnden Geschäften nicht einfach hinnehmen: Ursula Marti (SP), Präsidentin des Berner Stadtrates.
Adrian Moser

Die Schwimmbecken in den Schulen Kleefeld, Bümpliz und Bethlehem werden wohl erst ab 2014 statt bereits ab 2013 für die Ferienschwimmkurse privater Organisatoren geöffnet. Die vier- bis elfjährigen Kinder verdanken diese Verzögerung nicht einem Spardiktat, sondern der Organisation des Stadtrats. Der Gemeinderat hiess einen entsprechenden Vorstoss von Stadtrat Beat Zobrist (SP) zwar bereits Anfang März dieses Jahres gut. Wegen des aktuellen Staus an unerledigten Vorstössen und Sachgeschäften ist eine Traktandierung aber frühestens in eine paar Monaten möglich. «Bis dahin ist es für die Aufnahme ins Budget 2013 zu spät», sagt Zobrist, der Anfang Juni seinen Rücktritt bekannt gegeben hat. Von Zobrist selber sind zurzeit noch 11 Vorstösse hängig.

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