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Berner Nachtleben: Neues Sicherheitskonzept habe sich bewährt

Die Situation bezüglich Sicherheit in der Aarbergergasse habe sich dank dem neuen Security-Konzept deutlich verbessert, heisst es vonseiten der Behörden und der Gastrobetriebe.

Das neue Konzept für eine sicherere Aarbergergasse in der oberen Berner Altstadt habe sich bewährt.
Das neue Konzept für eine sicherere Aarbergergasse in der oberen Berner Altstadt habe sich bewährt.
Manu Friederich

Höhere Attraktivität und Sicherheit in der Aarbergergasse – das war das Ziel eines Security-Konzeptes, welches von der IG Aarbergergasse, Berncity, GastroStadtBern und den Stadtbehördern, der Polizei und dem Regierungsstatthalteramt im Sommer 2011 beschlossen wurde. In einer gemeinsamen Medienmitteilung ziehen die Beteiligten nun positive Bilanz. Das Konzept für eine sicherere Aarbergergasse in der oberen Berner Altstadt habe sich bewährt, hiess es am Mittwochnachmittag.

«Deutlich weniger Gewalttätigkeiten und Aggressionen»

Das Konzept habe zu einer allgemeinen Beruhigung der Situation in dieser Berner Ausgehmeile geführt, heisst es in der gemeinsamen Mitteilung. Die Rede ist von «deutlich weniger Gewalttätigkeiten und Aggressionen» und von einem besseren Image der Aarbergergasse.

Besonders auf den Dialog, der sich durch das Konzept ergab, ist der Erfolg laut der Mitteilung zurückzuführen. Zudem sei durch das gemeinsame Engagement der Betriebe deren Verantwortungsgefühl «für ihre Gasse» gestiegen.

Behörden wollen Konzept auf andere Stadtteile ausdehnen

Das Konzept sehe beispielsweise vor, dass jedes Lokal einen Abendverantwortlichen bezeichne. Dieser stelle dann bei besonderen Ereignissen den Kontakt mit den Behörden her. Zudem müssten die Betriebe Anforderungen an die Grundausbildung ihrer Sicherheitsdienste erfüllen. Diese Aufgaben seien heute Teil der Überzeitbewilligungen für Klubs und Bars.

16 Betriebe in der nördlichen oberen Berner Altstadt haben dem Security-Konzept zugestimmt - darunter alle Klubs. Auch die Behörden wollen das Konzept auf andere Stadtteile und Betriebe mit Überzeitbewilligung ausdehnen.

Ergebnisse zu Littering noch nicht ausgewertet

Noch am Laufen ist der Pilotversuch im Bereich Littering, also im Kampf gegen achtloses Wegwerfen von Abfall. Seit Ende April 2012 stellt die Stadt dem Club Bonsoir und der Propeller-Bar spezielle Abfallcontainer zur Verfügung, für die die Klubs verantwortlich sind. Ihre Angestellten versuchen die Nachtschwärmer auch dafür zu gewinnen, ihren Abfall darin zu entsorgen.

Erste Erfahrungen deuteten auf eine Verbesserung der Situation hin, heisst es in der Mitteilung. Der Pilotversuch wird aber noch detailliert ausgewertet.

SDA/jb

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