Zum Hauptinhalt springen

Berner KMU sagt Nein zu «Bern erneuerbar»

Der Verband der kleinen und mittleren Unternehmen im Kanton Bern lehnt die Volksinitiative «Bern erneuerbar» ab.

Der Verein Berner KMU sagt Nein zur Initiative «Bern erneuerbar».
Der Verein Berner KMU sagt Nein zur Initiative «Bern erneuerbar».
Keystone

Der Energiebedarf könne «ohne Einbezug eines Wunders» nicht bis 2050 vollständig mit erneuerbaren Energien gedeckt werden. Das sagte Verbandspräsident Toni Lenz laut Mitteilung an der Delegiertenversammlung von Berner KMU vom Mittwoch in Mühlethurnen.

Das vom Volk angenommene Energiegesetz verfolge eine sichere Energieversorgung und berücksichtige das Energiesparen wie auch eine verbesserte Energieeffizienz.

Gegenvorschlag ausgearbeitet

Die Initiative «Bern erneuerbar» verfolgt das Ziel, dass der Kanton Bern seinen gesamten Energiebedarf aus erneuerbaren Energien deckt. Bis 2025 soll dies zu mindestens 75 Prozent geschehen und bis 2035 zu 100 Prozent.

Zur Initiative wurde ein Gegenvorschlag ausgearbeitet. Dieser will erst 2050 eine vollständige Abdeckung durch erneuerbare Energien. Das Kantonsparlament wies diesen Gegenvorschlag jüngst zurück.

Für tiefere Autosteuern

Ja sagt Berner KMU hingegen zum Volksvorschlag zur Senkung der Motorfahrzeugsteuer. Zu dieser Frage hat sich das Volk bereits im vergangenen Winter geäussert. Die Abstimmung muss aber laut einem Gerichtsentscheid wiederholt werden.

Der Volksvorschlag bringt den Autofahrern wesentlich tiefere Autosteuern und beschert dem Kanton Mindereinnahmen von 100 Millionen Franken.

SDA/bs

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch