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Berner Kinder im Gripen-Abstimmungskampf

Das Berner Kinderparlament hat sich auf nationales Parkett gewagt und votiert kurz vor der Abstimmung am Sonntag gegen den Gripen. Ihre Argumente klingen gleich wie die der erwachsenen Gegner.

Vor nicht allzu langer Zeit haben sich die Parlamentarierinnen und Parlamentarier des Berner Kinderparlaments um Geschäfte gekümmert, die ihre Lebensrealität direkt berühren: Etwa gab es für die Stadt den Plämu-Preis, weil sie dem Seifenkistenrennen die Beiträge gekürzt hatte. Am Donnerstag hingegen wagte sich das Berner Kinderparlament aufs nationale Politparkett und diskutierte die Gripen-Vorlage. «Mit deutlichen 81 zu 9 Stimmen bei 1 Enthaltung wurde der Gripen-Kauf abgelehnt», so die Stadt Bern in ihrem Communiqué.

Ganz ohne rhetorische Unterstützung von Erwachsenen standen die Kinder aber offenbar nicht da. So liest sich die Liste der Befürchtungen recht ähnlich wie die der mündigen Gripen-Gegner im Land: «Die hohen Kosten und die Unwahrscheinlichkeit eines Krieges in der Schweiz sowie ungeklärte technische Fragen bezüglich der langfristigen Flugtauglichkeit des Gripen waren die Hauptargumente der jungen Gripen-Gegnerinnen und -Gegner», heisst es im Communiqué.

Neben dem Gripen diskutierten die Kinder auch Themen, die zu ihrem Kerngebiet gehören. So übergaben sie Gemeinderätin Franziska Teuscher das Postulat «Üses Schlittu-Wäldli soll blibe».

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