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Berner Gemeinderat will keine Werbung auf Kreiseln

Bei der Planung von Kreiseln sei die Verkehrssicherheit am wichtigsten. Damit die Verkehrsteilnehmer nicht abgelenkt würden, dürfe die Kreiselgestaltung bloss eine «dezente Wirkung» haben, schreibt der Gemeinderat

Die Idee tönt verlockend: Sponsoren sorgen für ein attraktiveres Erscheinungsbild von Verkehrskreiseln, und Werbebotschaften auf den Kreiseln spülen Geld in die Stadtkasse. Diesen Vorschlag hat die Stadtberner FDP-Fraktion in Form einer Motion eingebracht.

Der Gemeinderat lehnt die Idee indes ab. Bei der Planung von Kreiseln am wichtigsten sei die Verkehrssicherheit. Damit die Verkehrsteilnehmer nicht abgelenkt würden, dürfe die Kreiselgestaltung bloss eine «dezente Wirkung» haben, schreibt der Gemeinderat in seiner Antwort auf den Vorstoss. Zudem habe die Allgemeine Plakatgesellschaft APG im Rahmen der bestehenden Konzession eine Monopolstellung für «bemalte Werbeflächen» auf öffentlichem Grund. Dieses Monopol aufzulösen hätte negative finanzielle Konsequenzen für die Stadt.

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