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Berner Clubs laufen Sturm gegen neues Lärm-Gesetz

Das Bundesamt für Gesundheit fordert teure Lautstärke-Messgeräte für Konzertveranstaltungen. Dies könnte Bern um einige Musikanlässe ärmer machen.

Martin Erdmann
Trine Pauli vom Café Kairo sieht sich nicht in der Lage, teure Messgeräte anzuschaffen. Foto: Franziska Scheidegger
Trine Pauli vom Café Kairo sieht sich nicht in der Lage, teure Messgeräte anzuschaffen. Foto: Franziska Scheidegger
Franziska Scheidegger

Nichts hat im Berner Nachtleben grössere Tradition als die Debatte darüber, wie laut dieses denn sein darf. Nun werden der Lautstärke-Diskussion völlig neue Impulse versetzt. Neu geht es jetzt auch um die Messung des Schallpegels. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) arbeitet zurzeit an der Verordnung zum Bundesgesetz über den Schutz vor Gefährdungen durch nicht ionisierende Strahlung und Schall. Der Titel klingt zwar kompliziert, die daraus entstehenden Auflagen für Konzertveranstalter sind jedoch einfach zu erklären. Wer einen öffentlichen Anlass durchführen will, an dem das Publikum mit 93 oder mehr Dezibel beschallt wird, muss dies 14 Tage im Voraus anmelden und den Schallpegel mit professionellen Messgeräten überwachen.

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