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Berner Bärin im Liebesglück

Kostadin und Berna: In Dobritsch hat die Berner Bärin eine Partner gefunden.

Die aus dem Berner Bärenpark stammende Bärin Berna hat in Bulgarien das grosse Glück gefunden. Seit vergangenem Sonntag ist sie mit Bärenmann Kostadin zusammen, wie der Tierpark Bern am Donnerstag mitteilte. Die beiden seien ein schier unzertrennliches Paar.

Braunbärin Berna und ihre Schwester Ursina kamen 2009 in Bern zur Welt. Da es zu Konflikten zwischen den Jungbärinnen und ihrer Mutter kam, wurde Berna 2013 in den Zoopark im bulgarischen Dobritsch gebracht.

Vor gut einem Jahr erhielt sie einen Nachbarn: Kostadin verbrachte «Ferien» im Gehege nebenan, weil seine angestammte Anlage in Pleven saniert wurde. Berna und Kostadin lebten fortan in dauerndem Sichtkontakt - und ihr Verhalten deutete darauf hin, dass die beiden durchaus miteinander harmonieren könnten.

Der Zoo beschloss die Zusammenführung - und zwar während der Paarungszeit, also zwischen April und Juni. Am vergangenen Sonntag war es soweit.

Am Morgen wurde in der ganzen Anlage Futter im Überfluss verteilt, damit sicher kein Futterneid entstehen würde. Danach wurde der Mittelschieber gezogen. Nach etwa vier Minuten trottete Berna in die Anlagehälfte des drei Jahre jüngeren Kostadin.

Es folgten ein kurzes gegenseitiges Beschnuppern, ein kurzes Ringen, ein paar halbherzige Brummer - und schon wars um die beiden geschehen.

«Ab diesem Moment hat sich Kostadin mit Berna bis zum Abend mehr oder weniger ohne Unterbruch gepaart», schreibt die sichtlich gerührte Berner Delegation, die das Treiben vor Ort mitverfolgte. «Das eine Mal war es Kostadin, der Berna dazu aufforderte, das andere Mal war es umgekehrt.»

Gegen Abend schien Berna dann genug zu haben. Sie ging in ihre Anlagehälfte zurück, um auszuruhen. Kostadin blieb auf seinem Areal. «Es dauerte aber nicht lange, bis es Berna wieder zu ihrem Lover zog», heisst es in der Pressemitteilung des Berner Tierparks.

Übrigens: Kostadin ist sterilisiert. Es sind also keine Jungen zu erwarten.

(SDA)

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