Zum Hauptinhalt springen

Berna richtet sich im neuen Gehege ein

Jungbärin Berna ist am Dienstagabend gut in Bulgarien angekommen. Bereits hat sie einen ersten Rundgang durch ihr neues Zuhause gemacht.

hjo
Berna durchstreift ihr neues Zuhause.
Berna durchstreift ihr neues Zuhause.
zvg/Tierpark
Auch der Pool will getestet sein.
Auch der Pool will getestet sein.
zvg/Tierpark
Berna scheint die Reise von Bern nach Bulgarien schadlos überstanden zu haben.
Berna scheint die Reise von Bern nach Bulgarien schadlos überstanden zu haben.
zvg/Tierpark
Berna geniesst ihre erste Gurke nach einer langen Reise.
Berna geniesst ihre erste Gurke nach einer langen Reise.
zvg/Tierpark
Der Laster mit der klimatisierten Transportbox fährt im Dobritscher Zoo ein.
Der Laster mit der klimatisierten Transportbox fährt im Dobritscher Zoo ein.
zvg/Tierpark
Berna wird ausgeladen.
Berna wird ausgeladen.
zvg/Tierpark
So sieht Bernas neues Zuhause aus: Den Bärenwald samt Teich hat sie vorerst für sich allein.
So sieht Bernas neues Zuhause aus: Den Bärenwald samt Teich hat sie vorerst für sich allein.
zvg/Tierpark
1 / 9

Am Dienstagabend war es so weit: Die Jungbärin Berna kam nach einer langen Fahrt in ihrem neuen Zuhause in Dobritsch, Bulgarien an. Wie der Berner Bärenpark am Mittwoch mitteilt, verlieft die Reise ohne Probleme. Zunächst gewöhnte sie sich in einem Stall des Bärenwaldes in Dobritsch an ihr neues Zuhause. Kurz darauf konnte sie bereits einen Teil der Aussenanlage erkunden.

Vorerst steht Berna die Hälfte des 6000 Quadratmeter grossen Bärenwaldes im Zoo von Dobritsch zur Verfügung, wie der Bärenpark Bern am Mittwochabend mitteilte. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit darf die dreieinhalbjährige Bärin dann in der ganzen Anlage umherstreifen.

Insgesamt sind drei Personen vom Tierpark Dählhölzli respektive vom Bärenpark Bern nach Dobric gereist. Sie begleiten die Aktionen im Zusammenhang mit dem Umzug Bernas und stehen den neuen Besitzern des Tiers mit Rat und Tat zur Seite.

Fit und neugierig

Berna ging ohne zu zögern in die Anlage, nachdem der Stallschieber geöffnet worden war, wie der Bärenpark weiter schreibt. Die Bärin suchte angesichts der sommerlichen Temperaturen den Pool auf und badete ausgiebig darin.

Danach ging sie zu den Büschen und naschte von den wilden Pflaumen, die zurzeit reif an den Ästen hängen. Schliesslich legte sie sich an einen schattigen Platz, um sich auszuruhen.

Transport verlief problemlos

Die Jungbärin war in einem klimatisierten Kleintransporter von Bern nach Bulgarien gebracht worden. Der Transport verlief nach Angaben der Verantwortlichen problemlos. Auch die Grenzformalitäten konnten in kürzester Zeit erledigt werden.

Berna wurde unterwegs mit Wasser und ihren Lieblingsspeisen - Gemüse und Früchte - verpflegt. Die Bärin frass stets gut und war bei der Ankunft in ihrem neuen Zuhause fit und neugierig. Das sei das beste Zeichen für das Wohlergehen von Tieren, hält der Bärenpark fest.

Gefährliche Angriffe

Jungbärin Berna musste am Montag den Bärenpark verlassen, weil sie sich zu oft mit Bärenmutter Björk gestritten hatte. Die Attacken hatten sich in den vergangenen Monaten gehäuft und waren gefährlich geworden.

An den Angriffen gegen Björk beteiligte sich auch Bernas Schwester Ursina. Hauptaggressorin war aber Berna. Sie gilt überdies als die Selbständigere der beiden Jungbärinnen, die im Dezember 2009 im Bärenpark zur Welt kamen.

Zum Wohl der Tiere entschied die Leitung des Bärenparks deshalb, Berna in einen neuen Bärenpark in Bulgarien zu geben. Die neue Heimat der Bärin ist ein grosser Bärenwald, der mit EU-Geldern finanziert wurde.

Ob die in Bern zurückgebliebenen Familienmitglieder künftig gut miteinander auskommen, wird sich noch zeigen müssen. Unmittelbar nach dem Auszug Bernas sah es zwar nach Harmonie aus. Allerdings betonen die Parkverantwortlichen, dass Bären unberechenbar seien. Die Situation kann sich also jederzeit wieder ändern.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch