Zum Hauptinhalt springen

Bern will Public Viewing auf der Grossen Schanze prüfen

Die Stadtregierung hat grundsätzlich nichts gegen ein Public Viewing der Fussball-EM im Sommer einzuwenden. Als Standort böte sich allenfalls die Grosse Schanze an.

Die Stadtregierung hat grundsätzlich nichts gegen ein Public Viewing einzuwenden und prüft als Standort die Grosse Schanze.
Die Stadtregierung hat grundsätzlich nichts gegen ein Public Viewing einzuwenden und prüft als Standort die Grosse Schanze.
Valérie Chételat (Archivbild)

Die Berner Stadtregierung hat grundsätzlich nichts einzuwenden gegen ein von Privaten betriebenes Public Viewing der Fussball-Europameisterschaft im Sommer. Allerdings ist es nicht ganz einfach, einen Platz dafür zu finden. Eine Möglichkeit böte sich allenfalls auf der Grossen Schanze.

Der in Frage kommende Perimeter gehöre allerdings dem Kanton Bern, schreibt die Berner Stadtregierung in einer am Montag publizierten Antwort auf einen interfraktionellen Vorstoss. Aktuell seien Kanton und Veranstalter im Gespräch miteinander.

Aus Sicht des Gemeinderates wäre die Grosse Schanze ein geeigneter Ort, zumal das Openair-Kino im kommenden Sommer wegfällt. Andere Plätze sind nach Angaben der Stadtregierung bereits belegt, etwa der Waisenhausplatz, wo ein provisorischer Kubus des Stadttheaters zu stehen kommt. Der Bundesplatz ist während des Umbaus der Nationalbank ebenfalls nur beschränkt verfügbar.

Die Vorstösserinnen und Vorstösser aus den Reihen der Fraktionen BDP/CVP, SP, GLP und SP verlangten ausserdem, dass vor Ort kein Konsumzwang bestehe, aber dennoch Verpflegungsmöglichkeiten angeboten würden. Diese Idee hält die Stadtregierung für prüfenswert, dies unter Beachtung der Pflicht zu Mehrweggeschirr.

Neue gesetzliche Grundlagen, damit das Public Viewing von privaten Sponsoren getragen werden kann, braucht es nach Angaben der Stadtregierung keine.

Sie empfiehlt den Vorstössern, ihre Forderungen in der unverbindlicheren Form eines Postulates zu stellen. Ein solches würde die Stadtregierung akzeptieren. Eine verbindliche Motion ginge ihr hingegen zu weit.

SDA/mis

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch