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Bern startet Aktionsplan gegen Rassismus

Die Stadt Bern engagiert sich im Kampf gegen Rassismus und wird Mitglied der Europäischen Städte-Koalition gegen Rassismus der UNESCO. In den kommenden vier Jahren wird zudem ein Massnahmenplan umgesetzt, der auf verschiedene Ebenen abzielt.

So will die Stadt mit diversen Sensibilisierungskampagnen bei der Bevölkerung die Wahrnehmung für Rassismus schärfen, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

Auch bei den Migrantinnen und Migranten wird der Hebel angesetzt. So dreht sich das nächste Forum der Migranten um das Thema Diskriminierung. Mit einem Mentoringprojekt sollen qualifizierte Migrantinnen unterstützt werden.

Andere Massnahmen befassen sich mit der Unterstützung von Rassismusopfern. Dabei wird geprüft, ob in der Stadtverwaltung eine Ansprechperson für rassistische Diskriminierung gsechaffen wird.

Gemeinderätin Edith Olibet betonte laut der Mitteilung, dass es in der Stadt Bern keinen Platz für Rassismus geben dürfe. Es reiche nicht, nur dann zu reagieren, wenn wieder einmal ein Einzelfall in der Öffentlichkeit für Empörung sorge.

Die Stadt müsse vielmehr aktiv gegen Diskriminierung vorgehen. Dazu setze sie aber nicht auf öffentlichkeitswirksame, sondern auf rund 37 kleinere und einfachere Massnahmen. Verantwortlich für deren Umsetzung ist das städtische Kompetenzzentrum Integration.

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