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Bern droht höherer Strompreis

Der Wert der Fonds für die Gösgen-Stillegung wird neu bewertet. Das hat Konsequenzen für die EWB - und damit die Stadt Bern.

AKW Gösgen: Weil die EWB Aktien des Kernkraftwerks besitzt, hat dessen Wert Einfluss auf den Berner Strompreis.
AKW Gösgen: Weil die EWB Aktien des Kernkraftwerks besitzt, hat dessen Wert Einfluss auf den Berner Strompreis.
Keystone

Weil der Wert des Stilllegungsfonds der AKW Gösgen und Leibstadt mit einer neuen Methode bewertet wird, schmälert das den Gewinn von Energie Wasser Bern (EWB), berichtet die Sonntagsausgabe der NZZ. Wie alle Schweizer AKW's müssen Gösgen und Leibstadt jährlich Millionen in die Stilllegungs- und Entsorgungsfonds des Bundes einzahlen, mit denen einst die Abschaltkosten gedeckt werden sollen.

Neu im Fall der AKW Gösgen und Leibstadt gilt bei der Berechnung des Beitrags zu diesen Fonds deren Marktwert. Durch die neue Berechnungsmethode fehlt den AKWs nun Geld. Beim AKW Gösgen hat das Folgen für Energie Wasser Bern EWB. Der städtische Energiekonzern ist Mitbesitzer des Kraftwerks und muss mit einem ausserordentlichen Beitrag die Unterfinanzierung ausgleichen.

Die neue Berechnungsmethode habe direkten Einfluss auf den Gewinn, sagt Reto Nause gegenüber der «NZZ am Sonntag». Der CVP-Gemeinderat ist Mitglied des EWB-Verwaltungsrats. Laut Nause könnte das Einfluss auf die Berner Stromkonsumenten haben: Man müsse in absehbarer Zeit mit einem höheren Strompreis rechnen.

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