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Beleidigt, belästigt, bedroht

Die elektronischen Medien machen Auseinandersetzungen unter Schülern brutaler. Täter sind im Internet enthemmter, und die Opferkinder sind auch zu Hause vor Cybermobbing nicht sicher.

Handys gehören im Leben einer Schülerin, eines Schülers heute in den meisten Fällen dazu. Und die multifunktionellen Geräte sind auch Spielzeuge, etwa zum Filmchen drehen. Was im Lustigen beginnt, kann bitterer Ernst werden, wenn das Filmchen mit den doofen Grimassen im Internet auf Youtube aufgeschaltet wird, als Handlung in einer Auseinandersetzung unter Schülern.

«Auch Schlägereien auf dem Schulweg oder in den Garderoben werden gefilmt», sagt Simone Gaberell, Schulsozialarbeiterin an der Schule Mösli in Ostermundigen. Auch diese gelangen dann ins Internet, wo jeder, insbesondere die ganze Klasse, sehen kann, wer das Sagen hat. Wenn Kinder von anderen geplagt würden, würden inzwischen meistens auch elektronische Medien eingesetzt.

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