«bekult» gegen Fusion Schlachthaus/Dampfzentrale

Der Dachverband der Berner Kulturveranstalter «bekult» ist gegen eine «voreilige Fusion» des Schlachthaus-Theaters mit der Berner Dampfzentrale.

Laut bekult brauche es Diskussionen unter Einbezug aller Betroffenen. Einer intensiverer Zusammenarbeit der beiden Häuser stehe er positiv gegenüber.

Laut bekult brauche es Diskussionen unter Einbezug aller Betroffenen. Einer intensiverer Zusammenarbeit der beiden Häuser stehe er positiv gegenüber.

(Bild: Valérie Chételat)

Das schreibt er in einer Stellungnahme zu der am Freitag vom Berner Gemeinderat vorgestellten Vierjahresplanung Kultur. Zu viele Fragen seien noch offen. Es gehe nicht, dass die Fusion von oben herab verordnet werde. Vielmehr brauche es nun Diskussionen unter Einbezug aller Betroffenen. Einer intensiverer Zusammenarbeit der beiden Häuser stehe bekult positiv gegenüber.

Auch drei Parteien meldeten sich am Freitag zu Wort. Die GFL der Stadt Bern begrüsste das Vorgehen des Gemeinderats. Die frei werdenden Mittel in der Höhe von rund vier Millionen Franken dürfe die Stadt Bern nicht für neue zusätzliche Aufgaben verwenden. Das Grüne Bündnis sieht zwar interessante Punkte. Es findet aber, das nun in die Vernehmlassung geschickte Planungspapier entspreche nicht ihrer Forderung nach einer städtischen Kulturstrategie. Auch die FDP vermisst eine strategische Grundlage. Im Papier sei nichts zu finden von Forderungen aus dem Berner Stadtrat, dem Hearing Kulturförderung der Stadt und der «Berner Kulturkonferenz». So würden die Bemühungen der Kulturschaffenden und der Politik brüskiert. Es handle sich um einen «Mittelverwendungsplan». Das Papier sei mutlos und Stadtpräsident Alexander Tschäppät solle das Dossier abgeben.

rv/sda

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