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Behinderte haben im Bärenpark das Nachsehen

Der Bau eines Schrägliftes birgt hohe Kostenrisiken. Behinderte fordern einen Lift an der Nydeggbrücke.

Nicht stufenfrei begeh- oder befahrbar: Der BärenPark.
Nicht stufenfrei begeh- oder befahrbar: Der BärenPark.
Valérie Chételeat

Herbert Bichsel ist nicht erfreut. «Der Lift war Teil des ersten bewilligten Baugesuches für den Bärenpark», sagt der Geschäftsleiter der Behindertenkonferenz Stadt und Region Bern. Am besten und kostengünstigsten wäre es gewesen, ihn im Zuge der Bauarbeiten am Bärenpark zu realisieren. Dass der Lift wegen der Kostenexplosion aus dem Budget gestrichen worden sei, «ist nicht unser Problem», sagt Bichsel. Mit der Überweisung einer SP-Motion hatte der Berner Stadtrat vor über drei Jahren in Sachen Lift nachgedoppelt. Das Resultat der langen Planungszeit fällt nun aber ernüchternd aus. Aufgrund der Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie kommen die Berner Stadtbauten (Stabe) zum Schluss, dass ein Schräglift am südlichen Hang der Bärenanlage nicht realisierbar sei.

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