Begleitgruppe der BLS endet mit Misstönen

Kurz bevor die Arbeit der Begleitgruppe zum Standort der BLS-Werkstätten zu Ende gegangen ist, trat die Quartierkommission Bümpliz-Betlehem aus.

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Die Arbeit der BLS-Werkstätten-Begleitgruppe ist am Montag mit einer kleinen Dissonanz zu Ende gegangen: Kurz vor Beginn der letzten Sitzung trat die Quartierkommission Bümpliz-Bethlehem (QBB) aus der Gruppe aus.

An der Medienkonferenz zur Vorstellung der Empfehlungen sagte Begleitgruppen-Präsident Bernhard Antener, fünfzehn Minuten vor Beginn der letzten Sitzung am Montag habe die QBB ihren Austritt bekanntgegeben. Dies mit der Begründung, die Begleitgruppe sei nicht auf einen Antrag der QBB eingegangen.

Ein solcher Antrag sei aber nie eingegangen, sagte Antener. Er bedauerte auch, dass die QBB schon am 16. September in einer Medienmitteilung zumindest einen Teil der Begleitgruppen-Empfehlungen veröffentlichte.

Auf Anfrage sagte dazu QBB-Präsident Bernardo Albisetti, an sich sei ein Antrag vorbereitet gewesen. Ob dieser Antrag aber auch wirklich formell eingereicht worden sei, sei fraglich.

Nach Albisettis Worten geht es der QBB vor allem um rechtliche Fragen. Wie die bernischen Grünen fragen sie sich, ob eine BLS-Werkstatt teilweise auf Waldgebiet überhaupt verwirklicht werden kann. Diese Frage hätte die QBB vor der Abgabe von Empfehlungen an die BLS gern von einem kompetenten Gutachter abgeklärt gehabt.

Begleitgruppen-Präsident Antener sagte an der Medienkonferenz, die Begleitgruppe werde sich nach Abgabe der Empfehlungen nicht auflösen, sondern bleibe auf «Stand-by».

gbl/sda

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