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Begegnungszone Matte nicht prioritär

Der Gemeinderat will vorläufig keine Begegnungszone mit Tempo 20 und Fussgängervortritt in der Matte und lehnt eine entsprechende Motion von Jimy Hofer (parteilos) ab.

Hofer will mit der Schaffung einer Begegnungszone zugleich das Nachtfahrverbot und alle übrigen Verkehrsmassnahmen abschaffen. Die Stadtregierung will zuerst den Abschluss des Beschwerdeverfahrens zum Poller beim Restaurant Zähringer abwarten, wie aus der Antwort auf Hofers Vorstoss hervorgeht. Erst wenn sich die Polleranlage als nicht realisierbar erweise, wolle sie das Konzept einer Begegnungszone «vertieft prüfen». Seit dieser schriftlichen Äusserung hat die Stadt im Beschwerdeverfahren allerdings einen Rückschlag erlitten: Vor Wochenfrist hat der Kanton die Beschwerden von Anwohnern gutgeheissen. Das Baubewilligungsverfahren muss nun vom Statthalteramt neu aufgegleist werden. Beim Tiefbauamt wird mit einer grösseren Verzögerung bei der Realisierung des Pollers gerechnet.

Der Gemeinderat führt auch finanzielle Argumente gegen die Begegnungszone ins Feld: So seien «umfangreiche» bauliche Massnahmen wie zum Beispiel Strassenverengungen und Strassenerhöhungen nötig, die Kosten von rund 200 000 Franken nach sich ziehen würden. Die Regierung will Hofers Vorstoss nur in der abgeschwächten Form des Postulates entgegennehmen. (bob)

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