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«BDP und CVP haben uns nicht die Wahrheit gesagt»

SVP Stadt Bern und Wirtschaftsverbände bedauern die verpasste bürgerliche Einheit für die Wahlen 2012.

Er wisse, dass seine SVP «keine Wunschbraut» für die Mitteparteien sei, sagt Parteipräsident Peter Bernasconi.
Er wisse, dass seine SVP «keine Wunschbraut» für die Mitteparteien sei, sagt Parteipräsident Peter Bernasconi.
Franziska Scheidegger

SVP-Parteipräsident Peter Bernasconi kommentiert das Scheitern der bürgerlichen Einheitsliste für die Berner Gemeinderatswahlen 2012 mit bitteren Worten: In den im Frühling gescheiterten Verhandlungen über eine bürgerliche Einheitsliste hätten BDP und CVP «nicht die Wahrheit gesagt». Zwei Wochen vor der vierten Sitzungsrunde habe er erfahren, dass die beiden Parteien bereits eine Absichtserklärung zur Bildung einer Mitte-Liste unterzeichnet hätten. An der Sitzung selber hätten dies BDP und CVP aber zunächst verschwiegen. «Ein solches Taktieren ist für uns unredlich und inakzeptabel», sagt Bernasconi. Nachdem die beiden Parteien mit den Informationen konfrontiert worden seien, sei es zum Bruch gekommen.

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