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Bakterien in die Lösung gemischt

Eine Laborantin soll die Zellkulturen ihrer Arbeitskollegin zwischen März und August 2010 heimlich mit Bakterien verunreinigt haben. Nun steht sie vor Gericht. Für die Staatsanwältin ist klar: Eifersucht war das Motiv. Sie fordert 24 Monate bedingt.

Eine Laborantin soll im Inselspital Zellkulturen von ihrer Arbeitskollegin verunreinigt haben.
Eine Laborantin soll im Inselspital Zellkulturen von ihrer Arbeitskollegin verunreinigt haben.
Adrian Moser

Es dauerte nur wenige Minuten. Doch was die Überwachungskamera an diesem 12. und 13. August 2010 aufzeichnete, sollte sie überführen, die blasse Frau mit dem blonden Haarknoten im Nacken und dem unsteten Blick. Fast auf den Tag genau vier Jahre ist es her, dass sie nach Arbeitsschluss ins Zellbiologielabor am Inselspital Bern zurückkehrte, einen Behälter aus ihrer Schürze nahm und die darin befindliche Flüssigkeit mithilfe einer Pipette in die Zellkulturen ihrer Arbeitskollegin spritzte.

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