Baggern für den Hochwasserschutz

Beim Schwellenmätteli in Bern wird ab Januar 35'000 Kubikmeter Kies gebaggert. Dadurch soll die Aare bei hohem Wasserstand besser abfliessen können.

Erneut wird diesen Winter beim Schwellenmätteli Kies gebaggert.

Erneut wird diesen Winter beim Schwellenmätteli Kies gebaggert.

(Bild: Valérie Chételat (Archiv))

Ab Januar bis Mitte März 2018 werden im Schwellenmätteli in Bern rund 35'000 Kubikmeter Kies aus dem Flussbett der Aare ausgebaggert.

Die Quartiere Matte, Altenberg und Langmauer werden somit besser vor Hochwasser geschützt, teilte der Kanton Bern am Montag mit. Rund 4000 Kubikmeter des entnommenen Kieses sollen Anfang 2018 im Wylerholz der Aare zurückgegeben werden, um dort die Flusssohle zu stabilisieren und deren ökologische Funktion zu gewährleisten. Die Arbeiten für den Zugang zur Aare im Schwellenmätteli haben bereits am Montag begonnen. Im Dezember wird dann der Kies im Aarebett Richtung Ufer verschoben. Die eigentliche Kiesentnahme beginnt Anfang Januar und dauert bis Mitte März 2018. In dieser Zeit bleiben die Parkplätze entlang des Dalmaziquais während den Arbeitszeiten gesperrt. Beim Restaurant Schwellenmätteli stehen provisorische Ersatzparkplätze zur Verfügung. Der Durchgang für Fussgängerinnen und Fussgänger sei jederzeit gewährleistet, schreiben die Behörden weiter.

gbl/sda

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