Zum Hauptinhalt springen

Bärtschi und Burren: «There’s always next season!»

Burren geniesst die freie Altjahreswoche. Er steht spät auf, frühstückt ausgiebig und nutzt das kalte und schneereiche Wetter als Vorwand, das Haus höchstens zum Einkaufen verlassen zu müssen.

Ansonsten fläzt er sich auf seinem Ruhbett und schaut im Bezahlfernsehen überbezahlten englischen Fussballern zu, wie sie gegen das runde Leder treten. So vertreibt sich Burren seine Freizeit, bis man ihn, Bärtschi und Tausende andere Anfang Februar endlich wieder ins Stadion lässt. Bis dahin lebt es sich bestens mit dem Inselfussball, und neidisch schaut Burren auf all die teuren Spieler, die sich selbst Vereine aus besseren Bauerndörfern (als solche stellt sich Burren Ortschaften wie Blackburn, Wigan und Sunderland vor) leisten können. Zwangsläufig macht er den Vergleich zur örtlichen Mannschaft. Seit Wochen wartet Burren nun auf das Christkind, auf dass es den im Internet in einschlägigen Foren verbreiteten Gerüchten eine Transferbombe folgen lassen und YB endlich den Knipser bescheren möge, der weiss, wo das Tor steht. Doch die Bombe scheint eine nasse Zündschnur zu haben, Burren befürchtet, dass draussen vor dem Transferfenster auch dieses Jahr kein grosses Feuerwerk abgebrannt wird und das Budget an der Papiermühlestrasse erneut nur für eine Tischbombe oder einen Knallfrosch aus der Challenge League reicht.

So sucht er Trost und Halt in Fussballweisheiten. E sich zeitlich nicht so genau festlegen will, kann immer noch darauf hoffen, dass einen irgendwann das Glück findet. Obwohl Burren dezidiert der Meinung ist, dass dieses Irgendwann inzwischen überfällig ist. Irgendwann würde er imLotto gerne auch einmal mehr als seinen Einsatz zurückgewinnen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.