Zum Hauptinhalt springen

Bärtschi und Burren: Der Pelz auf der Zunge

Bärtschi erinnerte sich noch lebhaft an den 15. Oktober 2006. Es war ein milder Sonntag und die Seinen fertigten den FC Thun diskussionslos mit 5:0 ab. Normalerweise sind Spiele gegen Thun allerdings nicht so erfreulich.

Acht Mal resultierte in den vierzehn Spielen seit 2005 ein Unentschieden. Immerhin gewann der BSC die übrigen sechs Partien, aber ein pelziger Nachgeschmack bleibt.

Bärtschi findet: Der FC Thun, das ist der Belag auf der Zunge, wenn man nach einer durchzechten Nacht selber Schuld ist am Kater. Thun ist der fleischgewordene vermeidbare Punktverlust. Thun ist der kleine Bruder, der einem an der eigenen Geburtstagsparty die Show stiehlt, nur weil er zufällig gerade zum ersten Mal selber auf den Hafen geht und dann alle entzückt in die Hände klatschen. So jedenfalls ist Bärtschi das damals vorgekommen, im Herbst 2005, als sich die braven Horden aus dem Oberland in seinem Stadion breitmachten und ganz Europa den FC Thun sympathisch und süss fand.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.