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Bärenpark: Kommt es noch zum Prozess?

Bis vor den Sommerferien will der Stabe-Verwaltungsrat entscheiden, ob die Bärenpark-Planer zivilrechtlich belangt werden.

Der Bärenpark bei seiner Entstehung. (Adrian Moser)
Der Bärenpark bei seiner Entstehung. (Adrian Moser)

Mehr als neun Monate sind vergangen, seitdem der Untersuchungsbericht zur massiven Kostenüberschreitung beim Bau des Bärenparks veröffentlicht wurde. Und noch immer ist unklar, ob dem politischen auch noch ein juristisches Nachspiel folgen wird.

Der Untersuchungsbericht lässt offen, wer den Entscheid für den Verzicht auf zusätzliche Probebohrungen im rutschgefährdeten Aare-Hang zu verantworten hat – es steht Aussage gegen Aussage. Stadtbauten Bern werfen den Planern vor, nicht stark genug auf die Bohrungen beharrt zu haben. Deshalb kündigten sie an, abzuklären, ob die Planer und Geologen zivilrechtlich belangt werden können. Inzwischen seien die Prüfungen und Gespräche abgeschlossen, sagt Stabe-Verwaltungsratspräsident Guy Emmenegger. Ob es zu einem Prozess kommen wird, sei jedoch noch nicht entschieden. Denkbar ist auch ein aussergerichtlicher Vergleich oder ein Verzicht auf Forderungen. Der Entscheid soll laut Emmenegger noch vor den Sommerferien getroffen werden.

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