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Bärenpark: Drohungen gegen die Familie

Die Familie des 25-Jährigen, der in den Bärengraben fiel, hat offenbar Morddrohungen erhalten. Der Mann selbst konnte inzwischen das Spital verlassen.

Der geistig behinderte Mann, der in den Bärenpark eingedrungen ist und von Bär Finn verletzt wurde, hat inzwischen das Inselspital verlassen und hält sich nun in einer Rehabilitationsklinik auf. Für den 25-Jährigen und seine Familie bleibt die Situation aber belastend: Die Familie hat nämlich in den letzten Tagen Morddrohungen erhalten, wie der «SonntagsBlick» vermeldet.

Tierpark-Direktor Bernd Schildger ist entsetzt: «Das ist schlicht und ergreifend völlig daneben.» Der Mann leide unter einer psychischen Störung: Diese beeinträchtige seine Wahrnehmung der Realität und von Gefahrensituationen. «Es geht hier nicht um die Frage nach Schuld», so Schildger.

Finn «gut mit Honig gefüllt

Derweil ist Bär Finn weiter auf dem Weg der Besserung. Er sei über das Wochenende ruhig, aufmerksam, fast lahmfrei und hungrig gewesen, vermeldet der Tierpark. Ob und wann der Bär untersucht wird, entscheide der Tierarzt. Ob der von einem Polizisten angeschossene Bär operiert wird, ist ebenfalls noch offen. Auch unklar ist, wann Finn wieder ins Freie gelassen wird. «Wir richten uns nach ihm», sagt Schildger. Noch verhalte er sich ruhig und mache keine Anzeichen, dass er unbedingt nach draussen wolle. Schildger meint mit Augenzwinkern: «Dies liegt vielleicht auch daran, dass er gut mit Honig gefüllt ist.» Zehn Kilo hat Finn in den letzten Tagen zugenommen. (jäg)

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