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Bärenpark: Die Kosten vergeblicher Platzierungsversuche

Dass der Berner Tierpark seine Jungbären behält, sei keine Notlösung, sagen die Verantwortlichen. Die Suche nach einem auswärtigen Platz habe aber erhebliche Ressourcen verschlungen.

Die Jungbären Ursina und Berna bleiben in Bern.
Die Jungbären Ursina und Berna bleiben in Bern.
Valérie Chételat
Tierparkdirektor Bernd Schildger informierte am Mittwoch über die neue Ausgangslage.
Tierparkdirektor Bernd Schildger informierte am Mittwoch über die neue Ausgangslage.
Adrian Moser
Seit ihrer Geburt im Dezember 2009 sind die Jungbären – hier mit ihrer Mutter Björk – die Hauptattraktion im Bärenpark.
Seit ihrer Geburt im Dezember 2009 sind die Jungbären – hier mit ihrer Mutter Björk – die Hauptattraktion im Bärenpark.
Valérie Chételat
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Nach eineinhalb Jahren vergeblicher Suche nach einem auswärtigen Platz für die Jungbären Ursina und Berna hat sich die Leitung des Bärenparks entschieden, diese in Bern zu behalten und mit den getrennten Eltern wieder zu einer Familie zu vereinen. Die Suche hat Zeit, Nerven und «eine erhebliche Summe» verschlungen. Wie viel, kann Tierpark-Direktor Bernd Schildger nicht genau beziffern. Vor allem die aufgewendete Arbeitszeit sei aber immens gewesen: «Wir haben jeden Zoo dieser Welt angeschrieben, und jeden Lösungsvorschlag, der an uns herangetragen wurde, zu berücksichtigen versucht.» Erst dämmerte der Hoffnungsschimmer über Arosa, dann viel tiefer im Osten, über Rumänien. Beide Fährten führten allerdings zu keiner Lösung. In diesem internationalen Umfeld sei die juristische Situation oft unklar, basierten Abmachungen halt häufig auf Vertrauen. «Wir können etwa in Russland schwerlich eine Klage einreichen, weil sich da jemand nicht an ein Versprechen hält.»

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