Zum Hauptinhalt springen

Illegales Chalet bringt Rot-Grün in Bedrängnis

Besetzer auf dem Berner Warmbächliareal bauen plötzlich ohne Bewilligung ein Haus. Die Stadt zeigt sich unbeeindruckt und will mit der geplanten Grossüberbauung ab Februar beginnen.

Naomi Jones, Marcello Odermatt
Das illegale Haus auf der Warmbächlibrache sieht nicht aus, als würde es bloss für wenige Monate gebaut.
Das illegale Haus auf der Warmbächlibrache sieht nicht aus, als würde es bloss für wenige Monate gebaut.
Adrian Moser

Die Szene auf der Warmbächlibrache im Berner Holligenquartier am frühen Morgen ist skurril. Während auf der einen Seite des Geländes die Feuerwehr aus Brienz eine Übung durchführt, entsteht auf der anderen Seite ein illegales Haus. Seit einem halben Jahr wohnt auf der Brache ein Besetzer-Kollektiv in Wohn- und Bauwagen. Bisher wurden sie toleriert, weil sie nur in sogenannten Fahrnisbauten, also in provisorischen, mobilen Gebäuden wohnten. Doch nun bauen die Besetzer ein richtiges Haus. Von weitem sieht es aus wie ein Berner Chalet.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen