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Aus dem Abfallcontainer zurück auf den Teller

Mit Stirnlampe und Gummihandschuhen rückt ein Berner aus, um Brot und Gemüse aus den Entsorgungscontainern des Detailhandels zu fischen. Unterwegs mit einem «Containerer».

Der «Containerer» mit der Ausbeute eines Abends.
Der «Containerer» mit der Ausbeute eines Abends.
Matthias Ryffel

Wenn Max K.* sich durch einen Haufen aussortierter Lebensmittel wühlt, treibt ihn nicht der Hunger an. Es sei sein Gewissen, sagt er. Es ist eine Dezembernacht, wir befinden uns im Lastwagenanhänger eines Schweizer Detailhändlers in der Agglomeration Bern. Im Lichtkegel der Taschenlampe türmen sich Holzpaletten, Kisten und leere Pappschachteln. In einem Behälter direkt daneben: Brot, Patisserie, knapp 30 Grittibänze mit dunklen Knopfaugen. Gemüse, Salate und Früchte verteilen sich auf neun weitere Kisten. Max streift sich blaue Gummihandschuhe über.

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