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Aufgetischt: Applaus für das Theater der Unterdrückten

Beim Essen in der ersten Theaterbeiz in Bern erinnert die Süsskartoffelsuppe den Testesser-Assistenten an ein Glas Schoggimilch.

konzerttheaterbern.ch

Diese Kolumne war eigentlich angedacht als Restaurant-Kritik in drei Akten. Weil sich das ja anbietet, wenn man in Berns «erster Theaterbeiz» essen geht. Doch einen Spannungsbogen im Dreieck von Vorspeise, Hauptgang und Dessert aufbauen erschien dann irgendwie doch nicht so lustig. Weil: An keinem Punkt des Abends übte ein wild gewordener Schauspieler aus dem Ensemble auf einem Tisch stehend ein Monolog, und kein Pianist verwandelte mit dem Klavier im Raum das Restaurant, das auch Kantine für die KTB-Angestellten ist, in einen Jazzclub. Lediglich das Lichtkonzept mit den Scheinwerfern liess das Gegenüber teilweise recht bizarr aussehen.

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