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Auf dem Estrich der Urvölker

Ein Besuch im Depot des Museums für Völkerkunde in Burgdorf zeigt, wie prekär die Lagerverhältnisse tatsächlich sind – und welche Schätze die Sammlung birgt.

Trotz den prekären Lagerverhältnissen zeigen die Museumsleiterinnen Erika Bürki (links) und Alexandra Küffer ihre Sammlung mit Stolz.
Trotz den prekären Lagerverhältnissen zeigen die Museumsleiterinnen Erika Bürki (links) und Alexandra Küffer ihre Sammlung mit Stolz.
Adrian Moser
Das Depot des Museums für Völkerkunde in Burgdorf befindet sich in einem Estrich.
Das Depot des Museums für Völkerkunde in Burgdorf befindet sich in einem Estrich.
Adrian Moser
Die grundsätzliche Frage sei, wie man mit Objekten, die frühere Generationen gesammelt haben, umgegangen werden soll.
Die grundsätzliche Frage sei, wie man mit Objekten, die frühere Generationen gesammelt haben, umgegangen werden soll.
Adrian Moser
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Hinter der schweren Brandschutztüre wird es düster, kalt und zugig. Eine steile Holztreppe führt von den modernisierten Räumlichkeiten der Berufsvorbereitenden Schuljahre hinauf in den Estrich. «Rauchen strengstens verboten», steht in sorgfältiger Handschrift auf einem längst vergilbten Pappschild. Erika Bürki öffnet die Türe zu einem Holzverschlag. Die Dachfenster sind notdürftig mit Brettern vernagelt. Nach einigen Zuckungen beleuchtet eine Neonröhre die Schätze des Museums für Völkerkunde Burgdorf. «Das Schaulager hat einen leicht gruseligen Charme», sagt Bürki, die zusammen mit Alexandra Küffer das Museum leitet, «für die Objekte sind die Bedingungen hier aber alles andere als optimal.» Auf Tischen und in Schränken lagern nach Kontinenten geordnet unzählige afrikanische Gefässe, südamerikanische Masken oder ozeanische Waffen.

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