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Asylbewerber sollen in Containern einquartiert werden

Zwei Berner Stadträtinnen fordern, die umstrittene Asylunterkunft Hochfeld durch eine temporäre Containersiedlung zu ersetzen.

Befindet sich in einem Luftschutzkeller: Die umstrittene Asylunterkunft im Berner Hochfeld.
Befindet sich in einem Luftschutzkeller: Die umstrittene Asylunterkunft im Berner Hochfeld.
Franziska Scheidegger

Seit die Asylunterkunft in der Zivilschutzanlage Hochfeld im Berner Länggassquartier vor zwei Jahren eröffnet wurde, steht sie in der Kritik. Selbst der Gemeinderat hat im letzten Herbst verlauten lassen, dass eine unterirdische Anlage nur eine «kurzfristige Lösung» und eine oberirdische Unterbringung «wünschenswert» sei. Die Stadt Bern verfüge derzeit aber nicht über eine solche Unterkunft, hiess es. Die Stadträtinnen Lea Bill (JA) und Leena Schmitter (GB) bringen nun eine Alternativlösung ins Spiel: Die Asylsuchenden sollen in «mobilen Siedlungen mit Raummodulen» – also Containern – einquartiert werden, wie die beiden in einem Postulat fordern, das sie letzte Woche im Stadtrat eingereicht haben.

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