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Asylbewerber kochen für Löscher-Gäste

Am Mittwoch haben die Köche des Restaurants Löscher in der Alten Feuerwehr Viktoria für einmal frei – an den Töpfen stehen Asylbewerber des benachbarten Asylzentrums.

Im Restaurant Löscher werden am Mittwoch fremdländische Gerichte gekocht.
Im Restaurant Löscher werden am Mittwoch fremdländische Gerichte gekocht.
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Fladenbrot, Hummus und Gemüsecurry statt Saurer Mocken und gemischter Salat: Am Mittwochabend sieht die Speisekarte im Restaurant Löscher in der ehemaligen Feuerwehrkaserne an der Viktoriastrasse etwas anders aus als gewöhnlich. «Unsere Nachbarn kochen für uns», sagt Kaspar Dauwalder von der Restaurant Bar Löscher, die im Erdgeschoss als Zwischennutzung betrieben wird. Mit «Nachbarn» meint er eine Gruppe von Asylbewerbern, die in der als Durchgangszentrum betriebenen Asylunterkunft im Obergeschoss der Kaserne untergebracht sind. Je ein Gericht aus Sri Lanka, Eritrea und Syrien wird den Gästen am Abend angeboten. Der Erlös kommt dem Durchgangszentrum zugute.

Es sei kein Problem gewesen, freiwillige Köche zu finden, sagt Zentrumsleiter Martin Trachsel von der Heilsarmee. «Die Küche ist das Herzstück des Zentrums – Kochen ist sowohl Tagesstruktur als auch ein Stück Heimat.» Dass der Löscher und das Asylzentrum zusammenspannen, ist vorerst eine einmalige Aktion. «Unsere Zentrumsküche ist für solche Events eigentlich nicht ausgerüstet», so Trachsel. «Aber wenn uns jemand zeitweise eine Profiküche zur Verfügung stellt, würden wir das Angebot gern annehmen.» Motivierte Köche gebe es genügend.

Auch Dauwalder würde die Aktion gerne wiederholen – denn der Ansturm auf die Plätze im Restaurant war gross. «Wir sind bereits ausgebucht», so Dauwalder.

1 Mal zwei Plätze zum Buffet im Löscher am 30. März gibt es zu gewinnen. Beantworten Sie uns folgende Frage: Welches ist die Hauptzutat der eritreischen Fladenbrot-Spezialität Injera? Einsendeschluss ist Mittwoch, der 30. März, um 12 Uhr. Mail an: ebundredaktion@derbund.ch

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