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Ask-Force: «Wann ist ein Fluss weiblich?»

«Wann ist ein Fluss weiblich oder männlich, welche Charakteristika machen den Unterschied?», will Herr B. wissen.

Wieso eigentlich «die» Aare, und nicht «das» oder «der» Aare?
Wieso eigentlich «die» Aare, und nicht «das» oder «der» Aare?
Adrian Moser (Archiv)

In der heutigen Zeit ist alles im Fluss – diese Binsenwahrheit kann uns bei der Beantwortung der Frage von Herrn B. aus Niederscherli behilflich sein. Zuerst aber zur Frage. «Wann ist ein Fluss weiblich oder männlich, welche Charakteristika machen den Unterschied?», will Herr B. wissen. Da alles im Fluss ist, befinden sich logischerweise auch die Weiblichkeit und die Männlichkeit darin. Das Verhältnis zwischen diesen beiden Grundprinzipien ist aber nicht immer ausgewogen, weswegen es dann die Emme, die Aare oder die Saane heisst, aber der Rhein, der Inn oder der Amazonas. Bei der Rhone ist die Sache verwickelt, aber das Wallis ist halt immer ein Spezialfall. Im Oberlauf heisst der Fluss «där Rottu», Welsche und Franzosen sagen «le Rhône». Von diesen Betrachtungen ausgehend, richtet Herr B. weitere Fragen an uns. Nämlich, ob alle Flüsse, welche die Schweiz verlassen und ob alle ausländischen Flüsse generell männlich seien.

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