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Ask-Force: Schneebogen, 120 Prozent unaggressiv

Vor einigen Wochen hat Herr H. aus Bern einen Regenbogen erblickt – ein Erlebnis, das ihn offenbar nachhaltig beschäftigt. «Wie benenne ich dieses Phänomen bei Schnee?» möchte er nun von der Ask-Force wissen.

Vor einigen Wochen hat Herr H. aus Bern einen Regenbogen erblickt – ein Erlebnis, das ihn offenbar nachhaltig beschäftigt. «Wie benenne ich dieses Phänomen bei Schnee?» möchte er nun von der Ask-Force wissen. Falls Sie je einen Bogen aus in Schnee gebrochenem Sonnenlicht sehen, Herr H., dürfen Sie gerne von einem Schneebogen sprechen. Allerdings: Schneebogen sind eher selten und in der Regel ziemlich blass; «glattes» Regenwasser bricht das Licht viel sauberer und effizienter als es Schneeflocken tun könnten. Antwort fertig.

Zum Glück haben Sie uns noch weitere schneebezogene Fragen zugeschickt: «Sportler weisen in Interviews häufig auf aggressiven Schnee hin. Wie schütze ich mich vor diesem?» Zuerst können wir sie beruhigen: Sportler neigen dazu, eigenartige Sachen zu sagen, man muss das nicht allzu ernst nehmen – doch dazu kommen wir noch. Zum Aggro-Schnee: Der Begriff «aggressiv» für kristalline Gebilde und damit auch Schnee bedeutet, dass die Kristalle feiner sind, was die Reibung erhöht – die unangenehmen Folgen brauchen wir hier nicht aufzuführen. Am einfachsten können Sie sich vor aggressivem (ebenso wie vor friedfertigem) Schnee schützen, indem Sie einfach zu Hause bleiben. Sonst ist ein mobiles Dach über dem Kopf – Auto, Tram oder Bus – auch ganz effizient. Notfalls tun es auch Schirm oder Kapuze. Ist deraggressive Schnee gemeinsam mit einer gemeinen steifen Bise unterwegs, empfiehlt sich zudem eine fettende Gesichtscreme.

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