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Ask-Force: Das starke ist das schwere Geschlecht

«Warum sitzt auf einem Tandem, sofern Männlein und Weiblein in die Pedale treten, (fast) immer das starke Geschlecht vorne?» will er von der Ask-Force wissen.

Das sommerliche Wetter der vergangenen Wochen hat Herrn Hans A. Renfer aus Lengnau wohl vermehrt ins Freie getrieben, wo er Menschen beim Ausüben verschiedenster Freizeitaktivitäten beobachtet haben muss. Sonst wäre ihm die folgende Frage wohl nicht eingefallen: «Warum sitzt auf einem Tandem, sofern Männlein und Weiblein in die Pedale treten, (fast) immer das starke Geschlecht vorne?» will er von der Ask-Force wissen.

Aus der Art und Weise wie Sie die Frage stellen, Herr Renfer, schliesst die Ask-Force, dass Sie eine Antwort aus dem Bereich der Genderforschung erwarten. So im Stile von: Der Mann, also der Vertreter des starken Geschlechts, sitzt beim Tandemfahren vorne, um der Frau den Weg zu leiten, sie zu führen und sie vor möglichem Ungemach zu schützen. Die Frau, ihrerseits Vertreterin des schwachen Geschlechts, fühlt sich durch so viel männliche Fürsorge sicher und geborgen und sieht den Mann gar als potenziellen Vater ihrer Kinder. Um überhaupt als möglicher Vater infrage zu kommen, ist der Mann also gezwungen, vorne zu sitzen. Tut er dies nicht, erweckt er den Eindruck, seine Gene gar nicht weitergeben zu wollen.

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