Areal des Viererfelds besetzt

Die geplante Zwischennutzung auf dem Berner Viererfeld kommt nicht bei allen gut an. Ein Besetzerkollektiv kritisiert das Projekt.

Blick auf das Berner Viererfeld (Archiv).

Blick auf das Berner Viererfeld (Archiv). Bild: Adrian Moser

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Ein Besetzerkollektiv hat seit gestern Mittwoch einen Teil des Areals des künftigen Viererfeld-Parks in Beschlag genommen. Auf der Website barrikade.info äussert sich die Gruppe zu der Zwischennutzung. Grundsätzlich sei es zu begrüssen, dass ungenutzte Plätze wieder genutzt werden. Begleitet durch offizielle Behörden, bringe die Nutzung allerdings Konsumdruck und Einschränkungen, so die Kritik. Das Kollektiv fürchtet beispielsweise eine zunehmende Überwachung, «verschwindende Schlafgelegenheiten» oder «unverhältnismässige Lärmbeschränkung».

Auf der Website wird weiter genörgelt, dass die Stadt Bern freien Raum zunehmend zu regulieren und zu kontrollieren versuche. Der Ort werde nur für eine bestimmte Zielgruppe gestaltet, andere Menschen stünden aussen vor.

Die Stadt Bern hat das Areal des künftigen Viererfeldparks schon vor dem Bau des neuen Stadtteils für Zwischennutzungen freigegeben. Ab sofort können Interessierte Bewerbungen für Projekte einreichen. (crt)

Erstellt: 08.11.2018, 19:49 Uhr

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