Archäologieprofessor Hans-Georg Bandi verstorben

Er war Arktis-Spezialist und Gastprofessor in Providence und Fairbanks. Anfangs Feburar ist Archäologieprofessor Hans-Georg Bandi verstorben.

Der verstorbene Archäologieprofessor Hans-Georg Bandi.

Der verstorbene Archäologieprofessor Hans-Georg Bandi. Bild: zvg

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Der emeritierte Berner Archäologieprofessor Hans-Georg Bandi ist am 6. Februar im Alter von 94 Jahren gestorben. Bandi war von 1950 bis 1985 Professor an der Universität Bern. Seit 1956 war er Ordinarius für Urgeschichte und Paläoethnografie. Daneben leitete er die Abteilung für Ur- und Frühgeschichte des Bernischen Historischen Museums und war bis 1970 für die archäologischen Fundstellen und Ausgrabungen im gesamten Kanton Bern verantwortlich. 1993 ehrte ihn die Universität Neuenburg mit der Ehrendoktorwürde.

Bandis Forschungsschwerpunkte lagen laut einem Nachruf des Berner Archäologieprofessors Albert Hafner unter anderem im Bereich der Archäologie arktischer Eskimo. Bereits 1948 reiste Bandi nach Grönland, um sich an der Ausgrabung prähistorischer Inuit-Siedlungen zu beteiligen.

Später wurde er als Gastprofessor an die Universitäten der amerikanischen Städte Providence und Fairbanks (Alaska) eingeladen. Auch in Alaska führte er Feldarbeiten durch. Forschungsreisen führten ihn in den 1970er-Jahren ausserdem nach Spanien, Polen und China. In der Schweiz leitete er mehrere grosse Ausgrabungsprojekte wie etwa jenes zu den neolithischen Seeufersiedlungen am Burgäschisee. (Der Bund)

Erstellt: 22.02.2016, 14:30 Uhr

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