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Arbeitsgruppe konkretisiert Stadtberner Cannabis-Pilotprojekt

Die Stadt Bern möchte zusammen mit anderen Schweizer Städten ein Pilotprojekt mit reguliertem Cannabiskonsum durchführen. Die Berner Stadtregierung hat nun eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die das Projekt konkretisieren soll.

Die Stadt Bern möchte zusammen mit anderen Schweizer Städten ein Pilotprojekt mit reguliertem Cannabiskonsum durchführen.
Die Stadt Bern möchte zusammen mit anderen Schweizer Städten ein Pilotprojekt mit reguliertem Cannabiskonsum durchführen.
Michael Schneeberger

Während man in Städten wie Genf und Basel schon recht konkrete Vorstellungen hat, wie ein Pilotprojekt aussehen könnte, will man in Bern in ein bis zwei Jahren soweit sein, wie die Grüne Stadtberner Gemeinderätin Franziska Teuscher Anfang August sagte.

Die vom Gemeinderat eingesetzte Arbeitsgruppe soll unter anderem klären, welche Regulierungsmodelle es gibt und welche Erfahrungen Städte damit bereits gemacht haben. Auch rechtliche Aspekte sollen untersucht werden.

Im Gespräch waren in den letzten Monaten Cannabis-Vereine. Wer Cannabis konsumieren will, muss Mitglied werden. Der Der Verein wiederum bezieht den Hanf von staatlich lizenzierten Anbauern.

Weiter muss die Arbeitsgruppe auch Antworten auf bernspezifische Fragen finden, etwa zu zur Herstellung und zum Vertrieb von entsprechenden Produkten. Auch Fragen des Jugendschutzes und der Finanzierung müssen geklärt werden.

In der Arbeitsgruppe, die von Sozialdirektorin Franziska Teuscher geleitet wird, haben unter anderem auch Sicherheitsdirektor Reto Nause und weitere Fachpersonen aus den Bereichen Sicherheit, Sucht und Prävention Einsitz.

Die Regulierung von Cannabis ist in der Stadt Bern schon lange ein Thema. Mit der Ablehnung der Hanfinitiative im Jahr 2008 auf eidgenössischer Ebene wurde es um das Thema etwas stiller.

Mittlerweile sei die Diskussion in verschiedenen Schweizer Städten wieder aufgenommen worden, was man in Bern sehr begrüsse, sagte Teuscher letzten August.

SDA/gbl

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