Antirassismus-Kampagne
 nimmt Sitzbänke in Beschlag

Im Vorfeld der Aktionswoche gegen Rassismus setzt 
die Stadt Bern auf eine 
Verpackungskampagne.

Seit dieser Woche fordern gelbe Bänder auf Sitzbänken zum Nachdenken auf.

Seit dieser Woche fordern gelbe Bänder auf Sitzbänken zum Nachdenken auf.

(Bild: zvg)

Seit Montag sorgten mit gelbem Band umwickelte Sitzbänke an 30 Bus- und Tramhaltestellen in der Stadt Bern für fragende Gesichter. Auch der dazugehörige Slogan «Platz da!?» half kaum weiter. Heute soll das Rätsel aufgelöst werden: Neu sind die Sitzgelegenheiten mit rotem Band umwickelt und machen klar, dass es in Bern «Keinen Platz für Rassismus!» geben soll, wie die Stadt Bern in einer Mitteilung schreibt.

Die Verpackungskampagne ist Vorbote der fünften Aktionswoche der Stadt Bern gegen Rassismus, die vom 21. bis 27. März stattfindet. Im Zentrum steht in diesem Jahr das Thema Rassismus im öffentlichen Raum. Wer im öffentlichen Raum unterwegs sei, trage im Umgang mit rassistischen Übergriffen eine Mitverantwortung. «Schauen wir zu, mischen wir uns ein, drehen wir uns weg?», heisst es in der Mitteilung. An der Aktionswoche beteiligen sich über 20 Organisationen. Geplant sind unter anderem ein Forumtheater, Podiums­diskussionen und Kunstaktionen.

pd

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