Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Andrey Boreyko: «Die Bundesstadt verdient ein neues Image»

Im Dirigentenzimmer: Andrey Boreyko nach der Orchesterprobe zur «Nacht der Musik». (Valérie Chételat)

Im letzten Sinfoniekonzert wurden Sie als BSO-Chefdirigent offiziell verabschiedet. Heute dirigieren Sie das Orchester schon wieder – in der «Nacht der Musik». Sie verabschieden sich zweimal von Bern?

Was ist der Unterschied?

Ist es ein Vorteil für die Qualität des Spiels, wenn sich Dirigent und Orchester aneinander gewöhnen?

Sie haben sich einmal dagegen ausgesprochen, die Orchesterproben Dienste zu nennen. Wieso?

Ihre Dirigate wurden immer wieder als schön und elegant bezeichnet.

«Zusammen können wir fliegen» sagten Sie, als Sie vor fünf Jahren das BSO übernahmen.

Sie wollten aus dem BSO ein Staatsorchester machen?

Was hätte das gebracht?

Das Projekt wurde nicht realisiert.

Woran denken Sie?

Sie haben die komplizierten Verhältnisse in Bern angedeutet.

Was passierte dann?

Was lief falsch?

Sie wären gerne im Theater aktiv geworden?

Es gab Pläne zwischen Ihnen und dem Stadttheater?

Haben Sie Ihren Nachfolger, Mario Venzago, vor diesen bernischen Eigenheiten gewarnt?

Sie fühlten sich als Aussenseiter?

Welche Ideen hatten Sie sonst noch ausser dem Nationalorchester?

Sie sind enttäuscht?

Das Berner Publikum hat Ihnen im letzten Sinfoniekonzert gezeigt, dass es Mühe hat, sie gehen zu lassen.

Noch einmal: Was war der Auslöser für Ihren Entschluss, zu gehen?

Sie üben Kritik an der die Effizienz der bernischen Gesprächskultur?

Sie denken an Tourneen?

Sie waren im März 2009 mit dem BSO auf Deutschlandtournee.

Wegen der Verpflichtungen im Stadttheater?

Wie ist das BSO international positioniert?

Wie meinen Sie das?

Bern, die kulturelle Provinzstadt?

Ein neues Gesicht für Bern?

Es gibt Leute, die sagen, klassische Musik sei schwierig zu verstehen.

Welche Möglichkeiten hat ein Orchester, den Einstieg niederschwelliger zu machen, ohne die eigenen Werte zu verleugnen?

. . . das erste Konzert nach Ihrer Zeit als Chefdirigent wird das BSO auf dem Bundesplatz geben. Mit der Berner Rockband Patent Ochsner.

Rockkonzerte sind Massenevents. Klassische Konzerte nicht. Glauben Sie, dass Klassikfreunde sogar lieber zu Hause bleiben und CDs hören?

Werden Sie weinen, wenn Sie Ihr Kind, das BSO, heute abgeben?