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Alt-Feuerwehrkommandant gestorben

«Wer etwas umsetzen will, stösst oft auf Widerstand», sagte Urs Walter Hänni, der von 1982 bis 2004 Stadtberner Feuerwehr- und Zivilschutzkommandant war.

Eines der schwersten Ereignisse in der Amtszeit des Berner Feuerwehr- und Zivilschutzkommandanten Urs W. Hänni war die tödliche Gasexplosion am Nordring im Jahr 1998. Zu jenem Zeitpunkt oblag ihm nicht mehr allein die Führung der Feuerwehr. Seit 1993 stand der studierte Betriebswirtschafter und vormalige Militärinstruktor auch der Zivilschutzorganisation und dem Quartieramt vor. Zudem leitete er den Katastrophenstab, der heute Städtisches Führungsorgan (SFO) heisst. Als er im Jahr 2004 als 62-Jähriger in den vorzeitigen Ruhestand trat, würdigte ihn die Berufsfeuerwehr wie folgt: Trotz fehlender Finanzen habe er es während 23 Jahren immer wieder geschafft, das Feuerwehrwesen in der Stadt Bern auf einem hohen Stand zu halten. Der Umbau und die Erweiterung der Feuerwehrkaserne im Nordquartier und die Motorisierung des Brandcorps, der freiwilligen Feuerwehr, zählten ebenso zu den Verdiensten des «Chefbeamten mit Ecken und Kanten». Hänni gehörte von 1995 bis 2003 dem Zentralvorstand des Schweizerischen Feuerwehrverbandes SFV an. Laut einer SFV-Mitteilung ist er am 3. Juli «völlig unerwartet» 68-jährig verstorben. (pd/mdü)

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