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Als Hitler den «Bund» verbieten liess

Die Redaktionsprotokolle der 30er-Jahre zeigen, dass der «Bund» das Gemüt des deutschen Diktators erregte. Während des Kriegs machte Nazideutschland zusätzlich Druck auf die freie Schweizer Presse.

Das «Bund»-Haus an der Effingerstrasse in Bern. Die Redaktion wollte sich den Auflagen aus dem Deutschen Reich nicht beugen. («Bund»-Archiv)
Das «Bund»-Haus an der Effingerstrasse in Bern. Die Redaktion wollte sich den Auflagen aus dem Deutschen Reich nicht beugen. («Bund»-Archiv)

Ab dem 18. Juli 1934 war im Deutschen Reich kein «Bund» mehr zu haben: Als Reaktion auf die Berichterstattung über den sogenannten Röhm-Putsch wurden der «Bund», die Basler «National-Zeitung» und die «Neue Zürcher Zeitung» damals für sechs Monate verboten. Nach Ablauf dieser sechs Monate wurden die Verbote auf unbestimmte Zeit verlängert.

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