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Chaos auf Berner Tramlinien

Eine Fahrleitungsstörung hat am Dienstagnachmittag den Betrieb auf allen Tramlinien von Bernmobil lahmgelegt. Pendlerinnen und Pendler müssen mit Verspätungen rechnen.

Manu Friederich (Archiv)

Ein Defekt an einer Fahrleitung hat am Dienstagnachmittag den Tramverkehr von Bernmobil stark beeinträchtigt. Eine Zeit lang ging am Ort des Defekts, dem Hirschengraben, gar nichts mehr. Danach rollten die Trams über die Ausweichroute Wall- und Schwanengasse.

Es kam aber zu Verspätungen und unregelmässigem Betrieb, wie Berns städtische Verkehrsbetriebe auf Twitter vermeldeten. Auf der Tramlinie 3 setzte Bernmobil Ersatzbusse ein. Betroffen waren sämtliche Tramlinien von Bernmobil, also auch die Linien 6, 7, 8 und 9.

Wie Bernmobil-Mediensprecher Rolf Meyer auf Anfrage sagte, wollte Bernmobil zuerst um 16 Uhr den Strom abstellen, um den Defekt an der Fahrleitung zu reparieren. Doch entschied sich das Unternehmen im Verlauf des Nachmittags, dazu bis nach Ende der Pendlerzeiten um 18.30 Uhr zu warten.

Von 18.30 bis 19.30 Uhr, so die Planung, wollte deshalb Bernmobil zwischen Zytglogge und Kocherpark alle Trams stoppen und den Strom abstellen. Berns Hirschengraben ist so etwas wie das Nadelöhr des Berner Tramverkehrs. Dort müssen sämtliche Trams durch. Allerdings gibt es eben die Ausweichroute vom Hirschengraben über die Wall- und Schwanengasse zum Bahnhofplatz. Auf dieser Route können die Trams den oberen Teil des Hirschengrabens umfahren.

(SDA)

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