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AKW sind fragliche Klimaschützer

Auch damit das Klima auf unserem Planeten lebenswert bleibe, brauche es neue Atomkraftwerke. Dies verkündet die Nuklearbranche bei jeder Gelegenheit. Allerdings eignen sich AKW kaum für eine wirksame Klimapolitik, schon gar nicht weltweit.

Wasserdampf kommt aus dem AKW Gösgen: Im Vergleich zu anderen Energieträgern sind die CO2-Emissionen von AKW gering. (Keystone)
Wasserdampf kommt aus dem AKW Gösgen: Im Vergleich zu anderen Energieträgern sind die CO2-Emissionen von AKW gering. (Keystone)

Glühend heisse Sommer im hohen Norden, entfesselte Stürme und Schnee unter Palmen. Inzwischen kann sich niemand mehr den weltweiten Klimakapriolen entziehen. Das Rezept zur Verhinderung einer vollständigen Entgleisung ist eigentlich bekannt und sogar weitgehend anerkannt: Der Ausstoss des Treibhausgases CO2 muss gedrosselt werden. An dieser Stelle schlägt nun die Stunde für eines der Hauptargumente der Atomenergiebranche und der grossen Schweizer Stromkonzerne, die hierzulande zwei neue Atomkraftwerke (AKW) bauen möchten. Neben den geringen Kosten von Atomstrom stellen sie seine relative CO2-Armut in den Vordergrund.

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