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Aktivisten an christlicher Tanz-Demo festgenommen

Die christliche Tanzdemonstration auf dem Bundesplatz verlief ohne grösseren Zwischenfall. Die Polizei nahm Gegendemonstranten fest.

Die Tänzer auf dem Bundesplatz.
Die Tänzer auf dem Bundesplatz.
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Zu einem Song tanzten sie eine vorher einstudierte Choreographie.
Zu einem Song tanzten sie eine vorher einstudierte Choreographie.
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Die Polizei führe Personenkontrollen durch und nahm mindestens zwei Personen fest.
Die Polizei führe Personenkontrollen durch und nahm mindestens zwei Personen fest.
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Tanz um ein goldenes Kreuz und Gebete für die Schweiz: Die Tanzdemonstration «Up to faith» von verschiedenen fundamental-christlichen Organisationen auf dem Bundesplatz ging fast reibungslos vonstatten. Mehrere hundert Personen tanzten wie vorgesehen eine einstudierte Choreographie. Zum Abschluss wurde die Schweizer Nationalhymne gespielt. Gemäss Aufruf wollen die Veranstalter «Gottes Herrschaft über die Schweiz» proklamieren.

Eine Gruppe von etwa zehn Aktivisten versuchte die Veranstaltung mit Wasserpistolen und -ballonen sowie skandierten Slogans zu stören. Die Polizei führte Personenkontrollen durch, mindestens zwei Personen wurden festgenommen. Auf Flyern kritisierten die Aktivisten die Veranstaltung als «patriarchal», «sexistisch» und «homophob».

Bereits im vergangenen Jahr kam es zu einem Zwischenfall: Damals mischte sich eine Gruppe Aktivisten unter die Tanzenden, um sich während der Choreographie gleichgeschlechtlich zu küssen.

Hinter «Up to faith» stehen unter anderem die Anti-Abtreibungsorganisation «Marsch fürs Läbe» oder «Zukunft CH», welche sich gegen die «schleichende Einführung der Scharia» und für ein traditionelles Familienbild einsetzt.

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