Zum Hauptinhalt springen

Aebischer 
nimmt sich 
aus dem Rennen

Der Stadtberner Nationalrat Matthias Aebischer (SP) will nicht für das Berner Stadt­präsidium kandidieren.

In der Stadtberner SP finden derzeit Gespräche im Hinblick auf die Gemeinderats- und Stadtpräsidiumswahlen von Ende 2016 statt. Dabei wird ein gewisser Unmut gegen den «Automatismus» laut, wonach Verkehrsdirektorin Ursula Wyss (SP) bereits als Nachfolgerin für den zurücktretenden Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät (SP) gesetzt ist. Nicht zuletzt war es Tschäppät selber, der für Spekulationen gesorgt hatte, als er im März dieses Jahres Sozialdirektorin Franziska Teuscher (GB) lobte, die ebenfalls Interesse an einer Stadtpräsidiumskandidatur angemeldet hatte.

Als SP-interner Gegenkandidat zu Wyss für die Tschäppät-Nachfolge wird hie und da der populäre Ex-TV-Moderator und Nationalrat Matthias Aebischer genannt. Dieser hat sich gestern aber selber aus dem Rennen genommen. «Meine Kandidatin fürs Stadtpräsidium ist Ursula Wyss.» Er würde nie gegen Wyss antreten und werde seine Meinung auch nach den Nationalratswahlen vom Oktober nicht ändern, sagte Aebischer. Die Nationalratswahlen gelten auch als Test im Hinblick auf die städtischen Wahlen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.