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Adrian Kneubühler leitet die dezimierte FDP-Fraktion

Sein Wunschkandidat für das Parteipräsidium sei der Brienzer Unternehmer Peter Flück, sagt Kneubühler.

Die FDP-Fraktion im Grossen Rat hat gestern den 44-jährigen Nidauer Adrian Kneubühler zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Er übernimmt das Amt vom Stadtberner Adrian Haas, der Ende März überraschend abgewählt worden ist. «Eigentlich wollte ich in der kantonalen Politik etwas kürzertreten», sagt Kneubühler, der nicht nur Grossrat, sondern auch noch Stadtpräsident von Nidau sowie Partner einer Anwaltskanzlei ist. Nach der Wahlniederlage seiner Partei wolle er aber nun hinstehen und die Fraktion in die Zukunft führen.

Bei den letzten Wahlen hatte die FDP 9 ihrer 26 Sitze verloren. Als neue Vizepräsidenten hat die Fraktion den Langenthaler Grossrat Hans Baumberger und Katrin Zumstein aus Bützberg gewählt. Die kantonale FDP sei nie vom Kurs abgekommen, sagt Kneubühler, dementsprechend sei von ihm keine Kurskorrektur zu erwarten. «Probleme hat die Partei vor allem auf nationaler Ebene», sagt der frischgebackene Fraktionspräsident. Kneubühler will nun «nach aussen klarer machen, warum es die FDP neben BDP und SVP braucht». Für ihn sei die FDP die Partei der Leistungswilligen, die bereit seien, Eigenverantwortung zu übernehmen. Die FDP muss auch ihr Parteipräsidium neu besetzen, da Johannes Matyassy einen Botschafterposten im Ausland übernimmt. Diese Wahl findet am 5. Mai statt.

Für Kneubühler ist bereits klar, wer das Amt übernehmen soll: «Der Oberländer Unternehmer Peter Flück ist mein absoluter Wunschkandidat.» Flück hat bereits Interesse angemeldet, es ist aber noch nicht bekannt, ob er auch definitiv zur Verfügung steht. (rw)

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